Sichern Sie Ihre Arbeitskraft ab.

Wenn Ihr Lebensunterhalt von Ihrer persönlichen Arbeitskraft abhängt, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Wenn Sie nicht mehr arbeiten können, sichert sie Ihr Einkommen ab. Sollte es so weit kommen, sind Sie nicht mittellos und können weiterhin auf eigenen Beinen stehen. Gerade wenn die Rente noch fern ist, kann eine Berufsunfähigkeit starke Auswirkungen auf Ihre Finanzen haben.

Warum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Nicht jeder Mensch arbeitet bis zum regulären Renteneintritt. Insbesondere in körperlich fordernden Berufen ist oftmals irgendwann der Punkt erreicht, an dem es einfach nicht mehr weitergeht. Doch auch beim klassischen Schreibtischjob besteht die Gefahr, eines Tages gesundheitsbedingt nicht mehr arbeiten zu können. Hier sind es häufig psychische Probleme, die Beschäftigte die Reißleine ziehen lassen.

Angestellte erhalten, wenn sie krankheitsbedingt ausfallen, nur sechs Wochen lang weiterhin Gehalt. Anschließend übernimmt die Krankenkasse (bei gesetzlich Versicherten) die Unterstützung und zahlt für bis zu 1,5 Jahre Krankengeld. Doch bereits hier kommt es zu finanziellen Einbußen. Denn das Krankengeld beträgt maximal 90 Prozent des Netto-Verdienstes. Spätestens danach gibt es jedoch kein Geld mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung. Wer nicht mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU) privat vorgesorgt hat, bekommt spätestens dann Probleme. Damit ist die finanzielle Existenz maßgeblich bedroht.

Ursachen für Berufsunfähigkeit

Nerven und Psyche - 31%

31%

Skelett, Bewegungsapparat 21%

21%

Krebs - 16%

16%

Herz, Kreislauf - 10%

10%

Unfall - 8%

8%

Sonstige - 14%

14%

Häufig gestellte Fragen

Wer kann sich versichern?

Die Antwort ist einfach: Jeder kann sich versichern. Das gilt allerdings nur bis zum 55. Lebensjahr. Nicht nur für Angestellte – in besonderem Maße ist die Absicherung auch für Selbstständige, Freiberufler und Berufsanfänger wichtig, denn ein Rentenanspruch besteht hier in den meisten Fällen nicht. Wir beraten Sie gerne und umfassend. So können Sie sich schnell ein Bild machen, welche Konditionen und bei welchem Versicherer eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie am sinnvollsten ist.

Was gibt es zu beachten?

Ein besonders wichtiger Punkt ist der so genannte Prognosezeitraum. Hierbei wird definiert, wie lange eine Berufsunfähigkeit mindestens bestehen muss, damit der Versicherungsnehmer einen Anspruch auf die Berufsunfähigkeitsrente hat. Die Bedingungen variieren hier je nach Versicherer stark. Die folgenden Zeitspannen werden häufig für den Anspruch auf die Leistung festgesetzt: voraussichtlich drei Monate, drei Jahre oder dauerhaft.

Hierbei ist die gängigste Zeitspanne, die bei den meisten Anbietern genannt wird, voraussichtlich drei Jahre. Ein langer Prognosezeitraum ist natürlich für Versicherte eher von Nachteil.

Damit es für Versicherte einfacher ist, Rente zu beziehen, werden von Versicherungsseite auch Tarife mit verkürzten Prognosezeiträumen angeboten. Meist mit voraussichtlich sechs Monaten. Das bedeutet für Sie: Die BU-Rente wird bereits geleistet, wenn die Berufsunfähigkeit voraussichtlich nur ein halbes Jahr andauert.

Höhe der Berufsunfähigkeitsrente

Für die Höhe der BU gilt eine einfache Faustregel: Es sollten 60 Prozent des Bruttoeinkommens oder 75 Prozent des Nettoeinkommens abgesichert werden. Wird bei einer eintretenden Berufsunfähigkeit die BU-Rente gezahlt, ist diese auch wie ein normales Einkommen bei der Steuer zu berücksichtigen.
Die gesamte versicherte Jahresrente, inklusive schon bestehender Versicherungen, darf laut Gesetz 60 Prozent des durchschnittlichen Bruttojahreseinkommens der letzten drei Jahre nicht übersteigen.

Welche Leistungen gibt es? Wann werden die gezahlt?

Wird eine Berufsunfähigkeit zu 50% und voraussichtlich 6 Monate diagnostiziert, besteht bereits ein Leistungsanspruch. Die Berufsunfähigkeitsrente wird ausgezahlt, nachdem ein Arzt die Berufsunfähigkeit festgestellt hat. In der Praxis erfolgt das mit einer Krankschreibung oder einem Attest.

Durch diese Zahlung wird der Verdienstausfall bis zum offiziell erreichten Rentenalter von derzeit 67 Jahren kompensiert. Dabei kann es sehr schnell um hohe Summen gehen. Der Versicherungsfall ist bei der Berufsunfähigkeit als Verlust der Arbeitskraft definiert. Das kann vorübergehend oder auch dauerhaft sein. Wenn Sie Ihren  Beruf nicht mehr ausüben können, ist der Versicherer verpflichtet, die vertraglich definierte Rente zu zahlen.