Das eigene Haus jetzt vor teuren Schäden absichern.

Wird das eigene Haus stark beschädigt, erspart eine Gebäudeversicherung dem Eigentümer Ausgaben im mehrstelligen Bereich für Reparaturen oder sogar den Wiederaufbau. Aufgrund der umfangreichen Leistungen sollte jeder Hausbesitzer auf den wichtigen Schutz der Versicherung setzen.

Die Gebäudeversicherung schützt Eigentümer von Wohneigentum vor den finanziellen Folgen einer Beschädigung oder Zerstörung des Gebäudes durch die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Optional ist außerdem eine Deckung gegen Schäden durch Elementargefahren möglich. Zu den Elementargefahren gehören unter anderem Schneedruck, Erdbeben, Vulkanausbrüche und Überschwemmungen durch Starkregen oder über die Ufer tretende Gewässer.

Schadenaufkommen in 2013

Feuer, Leitungswasser - 3,5 Mrd.

48%

Hagel, Sturm - 2,4 Mrd.

32%

Einbruchdiebstahl u.a. - 750 Mio.

10%

Hochwasser - 750 Mio.

10%

Wer braucht eine Wohn­gebäude­versicherung?

Eine Gebäudeversicherung, auch Hausversicherung oder Wohngebäudeversicherung genannt, gehört für Hauseigentümer zum unverzichtbaren Schutz. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

  • Kommt es zu schweren Schäden am Haus, belasten diese Eigentümer ohne Versicherung in der Regel finanziell schwer.
  • Haben Hausbesitzer nicht das Geld für notwendige Reparaturen, drohen sie im schlimmsten Fall sogar ihr Haus zu verlieren.
  • Dient das Eigenheim als zusätzliche Absicherung im Alter, ist eine Gebäudeversicherung laut der Verbraucherzentrale „für Immobilienbesitzer empfehlenswert“.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird die Versicherungssumme in Mark 1914 berechnet?

Bei vielen Versicherern wird der Gebäudeneuwert auf die Preise des Jahres 1914 zurückgerechnet und dann mit einem Anpassungsfaktor auf das aktuelle Kalenderjahr angepasst. Die Indizes für die Anpassung werden jedes Jahr veröffentlicht. Für Versicherungsnehmer und Versicherer hat diese Art der Wertberechnung den Vorteil, dass Kostensteigerungen und die Entwicklungen im Bausektor automatisch im Vertrag berücksichtigt werden. Ständige Anpassungen der Versicherungssumme sind dadurch nicht notwendig.

Einige Versicherer sind mittlerweile dazu übergegangen, ein anderes Basisjahr für die Berechnung zu verwenden. So gibt es auch Versicherungspolicen, bei denen der Wert des Gebäudes auf das Jahr 2000 zurückgerechnet wird, andere Versicherer nutzen das Jahr 1970 als Grundlage für die Wertberechnung.

Wie verläuft die Schadenregulierung bei der Gebäudeversicherung?

Bei einem Schadenfall wenden Sie sich telefonisch, schriftlich oder online per App an den Versicherer oder uns. Anschließend wird die Schadenmeldung aufgenommen und ggf. weitere Unterlagen von Ihnen angefordert. Abhängig von der Schadenhöhe kann es sein, dass ein Gutachter den Schaden besichtigen soll. Bei kleineren Schäden reichen dem Versicherungsunternehmen häufig aussagekräftige Fotos.

Dann wird der Sachverhalt geprüft und im Anschluss eine Freigabe erteilen. Danach können Sie den Schaden reparieren und reichen die Rechnungen der Handwerker beim Versicherer ein. Eigenleistungen werden ebenfalls erstattet, wenn Sie zum Beispiel kleine Reparaturen selbst vornehmen. Der Versicherer übernimmt in diesem Fall die Kosten für das Material und einen gewissen Stundensatz für Ihren Zeitaufwand. Wie hoch dieser ist, hängt vom Versicherer ab.

Wie versichere ich mein gewerblich genutztes Gebäude?

Gewerblich genutzte Gebäude können grundsätzlich wie Wohngebäude versichert werden. Der Versicherer berücksichtigt in diesen Fällen aber die Betriebsart des Unternehmens, das das Gebäude nutzt. Handwerksbetriebe sind häufig teurer als reine Bürobetriebe. Bei rein gewerblich genutzten Objekten gibt es in der Regel keine standardisierten Fragebögen für die Wertermittlung, die Berechnung des Gebäudewerts muss daher von Hand erfolgen.